Unser Therapieangebot

Manuelle Therapie

Ist eine Behandlung zur Beseitigung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates. Ziel ist die Schmerzlinderung und Mobilisation des Gewebes.

Krankengymnastik

Sie stützt sich hauptsächlich darauf, durch Bewegung des Patienten das Krankheitsbild zu verbessern. Dabei wird versucht, durch gezieltes Üben eingeschränkte Bewegungsabläufe wiederherzustellen und zu schulen.

Bobath Therapie

Unter Bobath Konzept versteht man eine Therapie zur Behandlung von Menschen mit Erkrankungen des Zentralen Nervensystems (ZNS). Die Patienten leiden unter Lähmungserscheinungen, Bewegungsstörungen und Spastiken. Das Ziel ist es, die Kontrolle über Muskelspannung und Bewegungsfunktionen wieder zu erlangen.

PNF

PNF ist die Abkürzung für Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation. Vor allem bei neurologischen Krankheitsbildern angewendet, wird durch Dehnung der Muskulatur das Zusammenwirken von Muskeln und Nerven erleichtert ( Fazilitation). Man erreicht dadurch eine Normalisierung schlecht funktonierender Bewegungsabläufe.

Das Mulligan Konzept

Wurde benannt nach seinem Begründer, Brian Mulligan, einem Neuseeländischen Physiotherapeuten. Die Therapie beinhaltet eine Verbindung von klassischer manueller Therapie mit aktiver Bewegung des Patienten. Durch die Übungen erreicht man eine unmittelbare Schmerzverbesserung und verhindert eine Chronifizierung des Schmerzes. Anwendung findet diese Therapie bei Fehlstellungen von Gelenken an der Wirbelsäule und den Extremitäten.

Klassische Massage

Die klassische Massage hat zum Ziel, mit den verschiedensten Techniken Spannungen in der Muskulatur und im Bindegewebe zu behandeln. Verhärtungen und Gelenkblockaden, durch verspannte Muskeln verursacht, werden beseitigt. Die Wirkung der Massage führt zu einer Schmerzlinderung, Verbesserung der Beweglichkeit und zur Kräftigung des Immunsystems.

Bindegewebsmassage

Dabei handelt es sich um eine Therapie, bei der manuell Zugreize auf die Haut und Unterhaut gesetzt werden. Dadurch werden reflektorisch Reaktionen ausgelöst, die regulierend auf Organe, den Bewegungsapparat, Haut und Nerven wirken. Anwendung findet die Therapie bei Erkrankungen der WS, innerer Organe, der Gefäße, bei Stress und neurologischen Störungen.

Manuelle Lymphdrainage

Dabei handelt es sich um eine Entstauungstherapie, bei der Ödeme am Körper, v.a. an den Extremitäten beseitigt werden sollen. Solche Ödeme treten häufig nach Operationen ( z.B. Tumorentfernung ) oder Unfällen auf. Bei dieser Massagetechnik werden die Lymphgefäße, die den Körper durchziehen, angeregt, die Lymphflüssigkeit aus dem gestauten Gebiet abzutransportieren und somit dort die Schwellung zu reduzieren.

Bandage

Die spezielle Kompressionsbandagierung kommt zum Einsatz im Anschluß an die manuelle Lymphdrainage zur Erhaltung der entstauenden Wirkung im Rahmen der KPE ( Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie).

Fußreflexzonentherapie

Die FRZ ist eine Ordnungstherapie, die auf den Arzt Dr. W. Fitzgerald zurüchgeht, der 1916 eine sog. Zonentherapie entwickelt hat. Danach ist der ganze Mensch an beiden Füßen "abgebildet". Alle Systeme im menschlichen Körper sind auf die Füße übertragbar. Die FRZ regt durch Impulse die Heilkraft des Körpers an, wobei der Mensch nicht nur symptomatisch, sondern hauptsächlich ganzheitlich behandelt wird.

Kryotherapie

Bei der Kyotherapie handelt es sich um Kältetherapie, die in verschiedenen Formen angewendet wird, z.B. als Eispackung oder Eisabreibung. Sie dient der Reduzierung von Schwellungen nach ( Sport-) Verletzungen und hilft, Entzündungen im Gewebe zu beseitigen. 

Fango, Heißluft

Fango (Paraffinfango) wird als Wärmequelle verwendet z.B. als vorbereitende Therapie vor einer Massage oder Krankengymnastik. Sie fördert die Durchblutung, lindert Schmerzen, entspannt die Muskulatur und lockert das Bindegewebe. Ähnliche Wirkung erzielt man mit Heißluft, die in Form von Glühlichtstrahlern angewendet wird.

Die Neue Rückenschule

Das Programm der klassischen Rückenschule war sehr biomedizinisch geprägt und mechanische Auslöser wurden als Hauptursache für Rückenschmerzen betrachtet. Funktioneles Training fand überwiegend im Sitzen, auf Matten und im Liegen statt, was aus heutiger Sicht nicht sehr alltagstauglich erscheint. Die Neue Rückenschule sieht den Menschen in seiner Einheit aus Körper, Seele und Geist. Sie versucht, die Rückengesundhheit nach dem bio-psycho-sozialen Ansatz zu fördern.

Hatha-Yoga

Yoga ist eine der ältesten Lehren über die Harmonie von Körper, Geist und Seele. Zugleich bezeichnet der Begriff Yoga aber auch die Disziplinen und Methoden, mit deren Hilfe dieser Zustand erreicht werden kann. Dazu gehört das Einüben der Körperhaltungen (Asanas), das kontrollierte Atmen (Pranayama) und die Meditation. Ob Entspannung, Stressabbau, Rückbesinnung auf sich selbst, Beweglichkeit, Fitness oder Kreislaufstärkung: Yoga ist der beste Weg dorthin. Die harmonischen Bewegungsabläufe und die fließende Atemführung wirken sich positiv auf Körperempfinden und Stimmung aus und sind für jeden geeignet, egal, ob jung oder alt.

Rückentraining für chronische Schmerzpatienten

Ausgangspunkt von Rücken-Braining ist die Erkenntnis, dass der chronische Rückenschmerz ganz konkrete Schmerzmuster im Gehirn gebildet hat. Diese spezifischen Muster, sogenannte neurale Straßen können durch unterschiedliche Ursachen aktiviert werden und musterspezifisch den Schmerz auslösen. Die Lösung aus diesem Teufelskreis erfolgt auf zwei parallelen Ebenen. Mit verschiedenen mentalen Übungen werden die Schmerzmuster neutralisiert. Parallel dazu muß der Patient minestens 2-3 mal die Woche ein spezifische Trainigsprogramm mit Gymnastik bzw. an Kräftigungsgeräten absolvieren.

Nordic Walking

Ist ein gelenkschonender Gesundheitssport mit geringen Anschaffungskosten (gute Stöcke und gute Schuhe genügen) und individuellem Zeitaufwand. Allein oder in der Gruppe trainiert man das Herzkreislaufsystem, stärkt die Muskulatur und die Beweglichkeit der Gelenke. Ferner wird das Immunsystem gefördert, z.B. durch eine verbesserte Atmung, sowie die gesamte Körperkoordination.